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Top-Thema
Die bilanzielle Abbildung von assoziierten Unternehmen nach IFRS erfolgt gem. IAS 28 nach der Equity-Methode. In Fallkonstellationen, in denen sich der maßgebliche Einfluss nicht nur nach den prozentualen Verhältnissen der Kapitalanteile der Investoren richtet, sondern in denen abweichende Anteile am Liquidationserlös vereinbart sind, führt die Equity-Methode jedoch zu ökonomisch nicht sachgerechten Ergebnissen. In den USA wurde unter US-GAAP eine liquidationsorientierte Methode, die Hypothetical Liquidation at Book Value Method, entwickelt, die in solchen Fallkonstellationen auch für die Bilanzierung nach IFRS angewendet wird. In dem Beitrag von Prof. Dr. Winfried Melcher und Prof. Dr. Holger Erchinger wird neben einer kurzen Beschreibung der Equity-Methode die Hypothetische Liquidationsmethode vorgestellt und die Problematik der Abbildung komplexer Beteiligungsstrukturen anhand praktischer Beispiele verdeutlicht.
Die Treuhänder der IFRS-Stiftung, die für die Leitung und Aufsicht des IASB zuständig sind, haben am 9. 5. 2012 eine aktualisierte Version des IFRS Foundation Due Process Handbook veröffentlicht und zur Abgabe von Stellungnahmen eingeladen.
Das Handbuch beschreibt die Schritte des IASB im Rahmen der Entwicklung oder Überarbeitung von IFRS-Standards. Bei dem vorliegenden Entwurf handelt es sich um die erste grundlegende Überarbeitung seit 2006. Das überarbeitete Handbuch berücksichtigt die Em
Im Rahmen seines Annual Improvement Process (AIP) hat das IASB am 7. 5. 2012 einen Sammelstandardentwurf (ED/2012/1) mit elf Änderungsvorschlägen mit der Möglichkeit zur Stellungnahme bis zum 5. 9. 2012 seitens der interessierten Öffentlichkeit herausgegeben. Der Standardentwurf kann auf der Website des DRSC (www.drsc.de) heruntergeladen werden. Stellungnahmen werden vom IASB in elektronischer Form...
Im Jahr 2011 wurden im Zuge der Neustrukturierung des DRSC zwei Fachausschüsse geschaffen, der IFRS-Fachausschuss (IFRS-FA) und der HGB-Fachausschuss (HGB-FA). Während sich der IFRS-FA mit den IFRS, ihren Interpretationen und allen Konsultationen auf europäischer und weltweiter Ebene hierzu befasst und sich insbesondere Bilanzierungsfragen kapitalmarktorientierter Unternehmen annimmt, obliegen dem HGB-FA vor allem die Erstellung neuer und die Pflege bestehender Deutscher Rechnungslegungs Standar
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat ihren Bericht über den Status des EU-Übernahmeprozesses neuer und überarbeiteter IFRS-Regelungen aktualisiert. Der Bericht steht auf der Internetseite der EFRAG (www.efrag.org) zur Verfügung.
Die EFRAG hat eine Stellungnahme zum ESMA-Konsultationspapier zur Wesentlichkeit in der Finanzberichterstattung veröffentlicht. Die Europäische Wertpapieraufsicht (European Securities and Markets Authority, ESMA) hatte das Konsultationspapier "Berücksichtigung der Wesentlichkeit in der Rechnungslegung" im November 2011 mit dem Ziel veröffentlicht, eine einheitlichere Anwendung des Begriffs der Wesentlichkeit...
Die EFRAG hat eine Stellungnahme zu den vom IASB vorgeschlagenen Änderungen an den Übergangsleitlinien zu IFRS 10 "Konzernabschlüsse" veröffentlicht. Durch den Standardentwurf ED/2011/7 "Übergangsleitlinien - Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 10" soll eine Klarstellung zur retrospektiven Anwendung der im Standard enthaltenen Konsolidierungsvorschriften vorgenommen werden. Die EFRAG befürwortet diese...
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Neu im IFRS-Fachportal
Aktuelle Studien IFRS – (auch) nach Verabschiedung des BilMoG ein Thema für den Mittelstand?
Die Studie geht der Frage nach, welche Bedeutung die IFRS für den deutschen Mittelstand gegenwärtig besitzen. Hierzu wurden 417 Unternehmen befragt, ob sie die IFRS bereits anwenden oder eine IFRS-Anwendung planen, welche Einflussfaktoren bei der Entscheidung pro oder contra IFRS aktuell von Bedeutung sind, welche Vor- und Nachteile die Unternehmen mit einer IFRS-Anwendung verbinden sowie ob und inwiefern die IFRS bei der BilMoG-Erstanwendung eine Rolle gespielt haben. Neben einer ausführlichen Darstellung der Ergebnisse der Befragung 2010/2011 erfolgt auch ein Vergleich mit den Ergebnissen der Vorgängerstudien aus den Jahren 2003/2004 und 2005/2006.
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