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KoR vom 15.05.2012
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages unterstützt Überlegungen des Bundesjustizministeriums (BMJ), sog. "Kleine Genossenschaften" von der Pflichtmitgliedschaft in einem genossenschaftlichen Prüfungsverband sowie den dabei vorgesehenen Pflichtprüfungen zu befreien. In der Sitzung am Mittwochmorgen beschlossen die Abgeordneten daher einstimmig, eine dahingehende Petition dem BMJ "zur Erwägung"...
KoR vom 15.05.2012
Unternehmen sollen gesetzlich verpflichtet werden, Informationen zu sozialen und ökologischen Aspekten ihrer Geschäftstätigkeit zu veröffentlichen. Das fordern Bündnis 90/Die Grünen und haben dazu einen Antrag (BT-Drucks. 17/9567) vorgelegt. Zu prüfen sei, inwieweit insbesondere Informationen u. a. über Menschenrechte, Umwelt- und Klimaschutz, die über die bereits bestehenden Offenlegungspflichten hinaus gehen, und Arbeitnehmerrechte bekannt gemacht werden. Die Offenlegungspflicht sei so auszuge
KoR vom 15.05.2012
Die Treuhänder der IFRS-Stiftung, die für die Leitung und Aufsicht des IASB zuständig sind, haben am 9. 5. 2012 eine aktualisierte Version des IFRS Foundation Due Process Handbook veröffentlicht und zur Abgabe von Stellungnahmen eingeladen.
Das Handbuch beschreibt die Schritte des IASB im Rahmen der Entwicklung oder Überarbeitung von IFRS-Standards. Bei dem vorliegenden Entwurf handelt es sich um die erste grundlegende Überarbeitung seit 2006. Das überarbeitete Handbuch berücksichtigt die Em
KoR vom 08.05.2012
Der HFA hat am 30. 4. 2012 den Entwurf einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Bestätigungen Dritter (IDW EPS 302 n. F.) im schriftlichen Verfahren verabschiedet. Gegenüber der bisherigen Fassung des IDW PS 302 wird insbesondere klargestellt, welche Aspekte der pflichtgemäßen Entscheidung, ob Bestätigungen Dritter eingeholt werden, zu berücksichtigen sind. Darüber hinaus wurden die vom HFA vorab...
KoR vom 08.05.2012
Im Rahmen seines Annual Improvement Process (AIP) hat das IASB am 7. 5. 2012 einen Sammelstandardentwurf (ED/2012/1) mit elf Änderungsvorschlägen mit der Möglichkeit zur Stellungnahme bis zum 5. 9. 2012 seitens der interessierten Öffentlichkeit herausgegeben. Der Standardentwurf kann auf der Website des DRSC (www.drsc.de) heruntergeladen werden. Stellungnahmen werden vom IASB in elektronischer Form...
KoR vom 08.05.2012
Im Jahr 2011 wurden im Zuge der Neustrukturierung des DRSC zwei Fachausschüsse geschaffen, der IFRS-Fachausschuss (IFRS-FA) und der HGB-Fachausschuss (HGB-FA). Während sich der IFRS-FA mit den IFRS, ihren Interpretationen und allen Konsultationen auf europäischer und weltweiter Ebene hierzu befasst und sich insbesondere Bilanzierungsfragen kapitalmarktorientierter Unternehmen annimmt, obliegen dem HGB-FA vor allem die Erstellung neuer und die Pflege bestehender Deutscher Rechnungslegungs Standar
KoR vom 08.05.2012
Die Mitglieder des Vorstands der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. wählten Stefan Krause, Mitglied des Vorstands der Deutsche Bank AG, zum neuen Präsidenten der Schmalenbach-Gesellschaft. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Theo Siegert, Geschäftsführender Gesellschafter, de Haen-Carstanjen & Söhne, an, der zum 1. 5. 2012 turnusgemäß aus dem Vorstand der Schmalenbach-Gesellschaft...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat ihren Bericht über den Status des EU-Übernahmeprozesses neuer und überarbeiteter IFRS-Regelungen aktualisiert. Der Bericht steht auf der Internetseite der EFRAG (www.efrag.org) zur Verfügung.
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die EFRAG hat eine Stellungnahme zum ESMA-Konsultationspapier zur Wesentlichkeit in der Finanzberichterstattung veröffentlicht. Die Europäische Wertpapieraufsicht (European Securities and Markets Authority, ESMA) hatte das Konsultationspapier "Berücksichtigung der Wesentlichkeit in der Rechnungslegung" im November 2011 mit dem Ziel veröffentlicht, eine einheitlichere Anwendung des Begriffs der Wesentlichkeit...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die EFRAG hat eine Stellungnahme zu den vom IASB vorgeschlagenen Änderungen an den Übergangsleitlinien zu IFRS 10 "Konzernabschlüsse" veröffentlicht. Durch den Standardentwurf ED/2011/7 "Übergangsleitlinien - Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 10" soll eine Klarstellung zur retrospektiven Anwendung der im Standard enthaltenen Konsolidierungsvorschriften vorgenommen werden. Die EFRAG befürwortet diese...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die EFRAG wird eine weitere Studie über die Auswirkungen von IFRS 10 auf die Konsolidierung von Zweckgesellschaften durchführen, deren Ergebnisse letztlich in die Auswirkungsanalyse zu IFRS 10 der EU-Kommission einfließen wird. Der Stab der EFRAG hat einen Fragebogen erarbeitet, durch welchen die Einschätzungen der Studienteilnehmer bezüglich der Konsolidierung von Zweckgesellschaften erhoben werden...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die EFRAG hat auf ihrer Internetseite um Stellungnahme hinsichtlich der EU-Übernahme der vom IASB im März 2011 herausgegebenen Änderungen an IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der IFRS" gebeten. Die Änderungen, die sich auf Darlehen der öffentlichen Hand zu Zinssätzen, die nicht den marktüblichen Zinssätzen entsprechen, beziehen, gewähren Erstanwendern der IFRS eine Ausnahme von der vollen retrospektiven...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die EFRAG unterstützt die Übernahme der Standards des vom IASB im Mai 2011 veröffentlichten Konsolidierungspakets. Sie lehnt jedoch den angedachten Zeitpunkt des Inkrafttretens zum 01.01.2013 ab, da die durchgeführten Feldversuche gezeigt hätten, dass Finanzinstitute mehr Zeit bräuchten, um IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 umzusetzen. Die EFRAG empfiehlt für alle Standards des Konsolidierungspakets ein...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260 - 261
Der IFRS-Fachausschuss (IFRS-FA) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) verabschiedete auf seiner 3. Sitzung seine Stellungnahme zu EFRAG‘s Übernahmeempfehlung zum Konsolidierungspaket. Er spricht sich für eine Übernahme der vom IASB veröffentlichten Standards in europäisches Recht aus und befürwortet EFRAG's Empfehlung einer Verschiebung des verpflichtenden Erstanwendungsdatums...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 252
In ihrem Tätigkeitsbericht 2011 hatte die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) angekündigt, nach Gesprächen mit den fünf größten Prüfungsgesellschaften auch mit Wirtschaftsprüfern aus dem Mittelstand in einen Erfahrungsaustausch zu treten. Zur Diskussion sollen vor allem von der DPR festgestellte Rechnungslegungsfehler stehen, die trotz uneingeschränktem Bestätigungsvermerk bei den von den...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 262
(BFH-Urteil vom 19.01.2012 - VI R 3/11)
Zur Geltendmachung von Aufwendungen für Fortbildungsreisen hat der BFH wie folgt Stellung genommen (Leitsätze im Originalwortlaut):
Zur Klärung der beruflichen Veranlassung bei Teilnahme an einer Auslandsgruppenreise sind auch nach der Entscheidung des Großen Senats des BFH vom 21.09.2009 - GrS 1/06 (BStBl II 2010 S. 672) die früher entwickelten Abgrenzungsmerkmale...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 262
Eine Verbindlichkeit, die nur aus künftigen Gewinnen oder einem etwaigen Liquidationsüberschuss erfüllt zu werden braucht, kann mangels gegenwärtiger wirtschaftlicher Belastung nicht ausgewiesen werden (BFH-Urteil vom 30.11.2011 - I R 100/10, s.u. DB 0467594).
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 262
Wenn im Zuge mehraktiger Anteilsübertragungen zwar vorübergehend in der Person eines Gesellschafters die Beteiligungsgrenze von 25% (nach altem Recht) überschritten wird, dieser Gesellschafter nach dem Gesamtvertragskonzept aber endgültig nur mit 25% beteiligt werden soll und auch wird, ist eine wesentliche Beteiligung i.S. von § 17 EStG a.F. nicht anzunehmen. Dies hat der BFH mit Urteil vom 05.10.2011...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 262 - 263
Der Tendenz der Finanzverwaltung, eine Immobilien-GbR auch dann als bilanzierungspflichtig zu behandeln, wenn deren Tätigkeitsumfang keinen kaufmännischen Geschäftsbetrieb erfordert, ist das FG Berlin-Brandenburg mit rechtskräftigem Urteil vom 21.06.2011 (5 K 5148/07, EFG 2012 S. 217) entgegengetreten. Zu entscheiden war, ob eine GbR, die ein in Wohnungseigentum aufgeteiltes Gebäude erwirbt und die...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 263
(BMF-Schreiben vom 03.04.2012 - IV C 2 - S 2742/08/10001)
Hinsichtlich der Abgrenzung von dienstlicher und privater Kfz-Nutzung durch den Gesellschafter-Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft sind die BFH-Urteile vom 23.01.2008 - I R 8/06, vom 23.04.2009 - VI R 81/06 und vom 11.02.2010 - VI R 43/09 zu beachten. Zu deren Anwendung hat das BMF wie folgt Stellung genommen (Kernsätze im Originalwortlaut): ...
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